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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

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Ulocladium spp.

Ulocladium spp.: Ulocladium, insbesondere die Art Ulocladium chartarum, besiedelt bevorzugt Cellulose-haltige Materialien. In der Natur sind das Bestandteile des Bodens, wie abgestorbene Pflanzenteile, Mist, Fasern sowie Holz. Zur Gattung Ulocladium gehören Ulocladium botrytis und Ulocladium chartarum. Sie gehören zu den sog. Schwärzepilzen (Dematiaceae).

Die Hyphen und Sporen sind durch die Einlagerung von Melaninen braun bis schwarz gefärbt. Die rundlichen bis ovalen, septierten Sporen sind leicht mit denen der sehr ähnlichen Gattungen Alternaria, Curvularia oder Stemphylium zu verwechseln. Ulocladium ist relativ häufig im Innenraum anzutreffen und kann auf Stein, Beton, Tapeten, Silikondichtmassen, Holz und Spanplatten und sonstigen Holzwerkstoffen angetroffen werden. Eine Voraussetzung für die Besiedlung von Decken und Wänden ist wie bei allen Schimmelpilzen eine erhöhte Feuchte im Baumaterial. Sie sind häufig vorkommende Kontaminanten im medizinischen Bereich. Ulocladium chartarum kann Allergien, meist im Bereich der Atemwege, auslösen, in seltenen Fällen kann es auch zu Infektionen (Mykosen), z.B. der Haut, kommen. Hautinfektionen wurden im Zusammenhang mit Ulocladium chartarum beschrieben. Ulocladium kann in sehr seltenen Fällen Phaeohyphomykosen verursachen. Diese Hautinfektionen mit schwärzlichen Verfärbungen der betroffenen Hautpartien können später in das Unterhautgewebe vordringen. Lebensbedrohliche Erkrankungen sind aber eher unwahrscheinlich. Bedeutender ist die allergene Potenz von Ulocladium-Spezies. Die erzeugten allergischen Symptome sind vor allem Asthma und Heuschnupfen-artige Beschwerden. Darüber hinaus besteht eine Kreuzreaktivität mit Alternaria-Allergenen, wobei die allergischen Reaktionen verstärkt werden.