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AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

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MYKOTHEK

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WICHTIGE MYKOTOXINE

 

Von den 16 bekannten Aflatoxinen werden vier (B1, B2, G1, G2) ausschließlich von Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus gebildet. Bereits geringe Mengen Aflatoxin B1, B2, G1, G2 sind gegenüber Warmblütern akut toxisch, mutagen, carcinogen und teratogen, wobei Aflatoxin B1 am häufigsten vorkommt und die höchste Toxizität besitzt. Über eine längere Zeit aufgenommen, entstehen bei vielen Tierarten und beim Menschen Tumoren, vor allem Leberzellkarzinome und Gallengangssarkome.

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Aflatoxine sind in einigen Lebensmitteln natürlich vorkommend. In der Aflatoxin-Verordnung vom 30.11.1976 sind in Deutschland als tolerierbarer Höchstwert für Aflatoxin B1 ein Wert von 5µg/kg Produkt festgelegt worden. Die häufigsten Aflatoxinträger sind Erdnüsse (bis 3000µg/kg), Paranüsse (bis 8000µg/kg), japanische Pistazien (bis 800µg/kg) und Mais aus warm-feuchten Gegenden (bis 10.000µg/kg). Patulin wird hauptsächlich von Aspergillus- und Penicillium-Arten gebildet und ist ebenfalls ausgeprägt toxisch gegen Warmblüter. Es findet sich hauptsächlich an Gemüse und Obst, wobei an braunfaulen Äpfeln bis zu 50.000µg/kg Patulin isoliert wurden.

 

Ochratoxin A wird überwiegend von Penicillium viridicatum produziert und ist überwiegend in Getreide (bis zu 27 mg/kg kanadischer Weizen) gefunden worden. Weitere Mykotoxine, die von vielen Penicillium-Arten gebildet werden, sind Citrinin (Penicillium verrucosum), Gliotoxin (Aspergillus fumigatus), Kojisäure, Rubratoxin und Rugolosin. Entzündungsfördernde Eigenschaften besitzt 1,3-ß-D-Glucan, das Bestandteil der Zellwand von Pilzen ist.