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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

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Paecilomyces fulvus

Paecilomyces fulvus: Byssochlamis fulva (Nebenfruchtform: Paecilomyces) überlebt hohe Temperaturen und kann bei vermindertem O2-Druck und hohem CO2-Gehalt noch wachsen. Paecilomyces fulvus stellt die Nebenfruchtform von Byssochlamys fulva dar. Durch ihre hohe Temperaturtoleranz mit einem Wachstumsoptimum bei 30-35°C können sie auch in Obstkonserven und Fruchtsäften nachgewiesen werden.

Hier stellen sie vor allem durch die Produktion des magen-darm-schädigenden und hämorrhagisch wirkenden Mykotoxins "Patulin" eine gesundheitliche Gefährdung dar. Ebenso die produzierte Byssochlaminsäure, 8-Ethyl-3-propyl-1, 5-cyclononadien-1, 2, 5, 6-tetracarbonsäure-1, 2, 5, 6-dianhydrid.

Der Artname "fulvus" beschreibt das gelblich-braune Aussehen der Kolonien dieses Schimmelpilzes. Die Fruchtkörper werden gewöhnlich nur bei Wachstumstemperaturen über 24°C gebildet. Die Nebenfruchtform kann aber auch bis zu einem Minimum von 10°C noch wachsen. Paecilomyces-Arten können Bauchfellentzündungen, Entzündung der Herzinnenhaut (Endokarditis), Sinusitis, Augeninfektionen, Hautinfektionen, Bursitis, Nagelinfektionen, Lungeninfektionen, allergische Alveolitis (=Erkrankung des Lungengewebes und der Lungenbläschen), Knochenmarkentzündung und Mittelohrentzündung hervorrufen. Besonders gefährdet sind immunsuprimierte Patienten.