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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

Hier kann Ihnen geholfen werden

MYKOTHEK

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2. Ursachenklärung für mikrobiellen Befall

 

Bakterien-/Schimmelpilzbefall läßt sich nur nachhaltig bekämpfen wenn die Ursachen für die Durchfeuchtung und damit des mikrobiellen Wachstums ausfindig gemacht wurden. Oftmals sind die Gründe des Bakterien- und Schimmelpilzwachstums nicht sofort erklär- oder erkennbar. Dann ist eine genaue bauphysikalische Untersuchung erforderlich. Diese umfasst die Ermittlung/Messung der Raumlufttemperatur, der Oberflächentemperatur, der relativen/absoluten Luftfeuchte und des Taupunktes oder die Bestimmung der Materialfeuchte und Ausgleichsfeuchte.

     

Fotos: Holzfeuchtemessung (links), Wärmebildkamera-Einsatz (Mitte) und Vorbereitung zur Ausgleichsfeuchte-Messung (rechts)

 

Auch kann es erforderlich werden, durch Dichtigkeitstests mit Strömungssonden, Spürgasen (Tracergasen) oder Nebelerzeugern versteckte Leckagen und Luftströmungen in z.B. Dampfbremsen oder Dampfsperren ausfindig zu machen. Diese sind verantwortlich für Kondenswasserbildung und damit für bakterielles oder pilzliches Wachstum in z.B. Wärmedämmungen oder in Dachflächen.

  

Foto: Tracergas-Messung (links) und Blower-Door-Dichtigkeitstest (rechts)

 

Für den Dichtigkeitstest werden ein oder mehr regelbare Ventilatoren in Abhängigkeit der zu untersuchenden Gebäudegröße an geeigneter Stelle in die Gebäudehülle eingepasst. Die Ventilatoren erzeugen je nach Ventilatordrehrichtung einen Unter-oder Überdruck im Gebäude. Bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal (n50) wird aus der Strömungsgeschwindigkeit und den Ventilator-Rohrdurchmessern die Luftwechselrate bestimmt. Damit wird die Dichtheit des Gebäudes ermittelt. Außerdem lassen sich bei laufenden Ventilatoren mit Hilfe unserer Wärmebildkamera Wärmebrücken in der Gebäudehülle und auch bestehende Leckagen ermitteln.

  

Fotos: Auffinden von Leckagen mit Strömungssensoren (links) und mit Nebelgeräten (rechts)

 

Es können so entstandene Kondenswasserschäden durch unsachgemäße Verarbeitung von Dampfbremsen oder Dampfsperren oder durch ungenügend dichte Anschlüsse zur Gebäudehülle ermittelt werden. In Kondenswasserbereichen kommt es durch die resultierende erhöhte Feuchtigkeit sowohl zu einer nachteiligen geringeren Wärmedämmung, als auch oft zum massiven Schimmelpilzwachstum. Auch können mögliche Strömungspfade von Gerüchen oder Geruchsbelastungen aufgespürt werden.

 

 

WEITERE INFORMATIONEN

 

  1. Bakterien-/Schimmelpilz-Analytik
  2. Ursachenklärung für mikrobiellen Befall
  3. Sanierungsplanung
  4. Sanierung und Feinreinigung
  5. Sanierungskontrolle