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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

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MYKOTHEK

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Fusarium oxysporum

Fusarium oxysporum: Fusarium oxysporum gehört zur Gattung Fusarium (Familie der Nectriaceae). Die meisten Fusarien gehören zu den Fungi imperfecti, d.h. ihre Hauptfruchtform (Teleomorphe), welche Meiosporen bilden und sich sexuell fortpflanzen würde, ist nicht bekannt. Fusarien kommen sehr häufig in Futtermitteln (auch Getreide) und Lebensmitteln vor, aber auch in Wandanstrichen und Tapeten. Die meisten Fusarium-Arten sind eher Pflanzenparasiten. Die dadurch erzeugte Pflanzen-Erkrankung wird als Fusariose bezeichnet. Die meist farblosen Fusarien-Sporen werden oft als „kahnförmig“ bezeichnet.

Sie sind durch Querwände gegliedert. Die Verbreitung der Sporen erfolgt im Gegensatz zu vielen anderen „gut flugfähigen“ Schimmelpilzarten meist nicht durch den Wind, sondern durch Tiere. Hierzu werden die Sporen in eine klebrige Flüssigkeit eingehüllt, wodurch sich größere, zusammenklebende Ansammlungen von Sporen (Sporenaggregate) bilden, die gut an Oberflächen anhaften. Fusarien können über ihren Sekundärstoffwechsel Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden. Diese Gifte (Fusarium-Toxine) sind so wirkungsvoll, dass eine Kontamination im Prozentbereich (z. B. für Futtergetreide) bereits für Nutztiere tödlich sein kann. Die wichtigsten Fusarium-Toxine sind:

·         A- und B-Trichothecene (z. B. Deoxynivalenol (DON), Nivalenol (NIV), T-2-Toxin)


 

·         Zearalenon (ZEA) und Derivate

        

·         Fumonisine

       

·         Moniliformin

        

·         Fusarin C

        

·         Fusarinsäure (FA)

         

Zur Gattung Fusarien gehören z. B. folgende Arten: Fusarium culmorum, Fusarium oxysporum, Fusarium solani und Fusarium verticillioides.