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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

Hier kann Ihnen geholfen werden

MYKOTHEK

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OZON GEGEN SCHIMMELPILZE: OZONAIR


ozon1Der Geruch von Schimmelpilzen stammt von deren Stoffwechselprodukte, die in die Umgebung abgesondert werden,  MVOCs genannt (microbiologic volatile organic compounds = mikrobiologisch erzeugte, flüchtige organische Verbindungen). Man hat mittlerweile weit über 500 verschiedene MVOCs identifiziert. Unter ihnen sind zum Beispiel Alkohole, Ketone und Kohlenwasserstoffe, sowie auch aromatische Verbindungen.
Schimmelpilze haben auch die Fähigkeit, Allergene  (diese sind Auslöser von Allergien) oder Mykotoxine (Schimmelpilzgifte, die Krankheiten verursachen können) - zu produzieren. Aus diesem Grund ist eine intensive Belastung mit Schimmelpilzen gesundheitsgefährdend und muß vermieden werden oder die Schimmelpilze sofort beseitigt werden.
Die am häufigsten vorgefundenen Schimmelpilze, die Mykotoxine produzieren, sind aus den Familien Aspergillus, Penicillium und Cladosporium. Andere, häufig vorgefundene Schimmelpilzgattungen sind Alternaria, Streptomyces, Eurotium und Epicoccum.
Die bekanntesten Schimmelpilze mit höherer Toxizität sind: Stachybotrys chartarum, Aspergillus fumigatus, Aspergillus flavus und Aspergillus versicolor.

Was bewirkt Ozon?
Eine Ozonbehandlung findet stets mit Konzentrationen über dem MAK-Wert von 0,1 ppm statt, womit Arbeitsschutzrichtlinien greifen. Schon seit Jahrzehnten wird Ozon aber in der Trinkwasserbehandlung verwendet sowie bei der Lagerung von z.B. Obst, um das Bakterienwachstum zu hemmen.
Eine Studie an der University of Pennsylvania hat gezeigt, dass Ozon bei 24°C innerhalb 2 Stunden Escherichia coli-Bakterien bei nur einer Konzentration von ca. 0,28 ppm zu mehr als 99,9% abtötet (bei den höheren Konzentrationen von 1 - 2 ppm waren bereits nach einer Stunde mehr als 99,9% E.coli abgetötet).

Wie wirkt eine Ozonierung?
Die Luft getragenen Sporen und Keime haben eine größere Angriffsfläche. Somit sind sie schneller verwundbar als ein „Bewuchs“ von Schimmelpilzen auf einer Oberfläche. Ozon greift die Zellwände der Sporen an und sprengt sie regelrecht auf. Bei aktivem bzw. vitalem Schimmel diffundiert das Ozon durch die Zellwände in das Zytoplasma und zerstört die Zellen. Bei Bakterien wirkt Ozon auf den Stoffwechsel, in dem es Enzyme chemisch angreift und zerstört (denaturiert). Bei Viren diffundiert das Ozon durch die Proteinschicht in den Kern und beschädigt die RNS (Ribonukleinsäuren) des Virus. Bei hohen Konzentrationen zerstört Ozon die äußere Schicht durch Oxidation. Ozon ist um so effektiver, je höher die Konzentration und je länger die Einwirkzeit. Es müssen also beide Größen optimiert werden, um eine absolut effektive Bekämpfung der in der Luft getragenen Sporen zu erreichen. Üblich ist eine Ozonierung von ca. 48 bis 72 Stunden.
Ozon muss mit den Sporen in Kontakt kommen und hierzu muß die Luft in Bewegung bleiben. Ohne diese Luftbewegung durch Ventilation wird Ozon weniger Wirkung entfalten