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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

Hier kann Ihnen geholfen werden

MYKOTHEK

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Schimmelspürhund

 

Ein Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann verschiedene Auswirkungen haben, z.B. muffiger erdiger Geruch mit unklarer Herkunft manchmal begleitet von vermehrtem Auftreten von kleinen spuerhund2Insekten (z.B. Schimmelkäfer) und Milben. Auch können zusätzlich verschiedene Bakterien (z.B. Aktinomyceten) vorhanden sein, die oftmals bedenklicher sind als Schimmelpilze selbst.

 

Die Bausubstanz eines Gebäudes oder einer Wohnung wird durch Schimmelpilzbefall stark beeinträchtigt oder gar gefährdet. Bei den Bewohnern können zusätzlich folgende gesundheitliche Beschwerden auftreten:

  • verstopfte oder fließende Nase
  • allgemeine Niedergeschlagenheit
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Asthma-ähnliche Atembeschwerden oder Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • geschwollene und/oder juckende Augen
  • Hautreaktionen
  • häufige Kopfschmerzen
  • vermehrte Infektanfälligkeit
  • rheumatische Beschwerden  

Beim Auftreten der genannten Probleme sollten die Innenräume auf Schimmelpilzbefall untersucht werden. Denn oftmals ist der Schimmelpilzbefall versteckt und kaum oder nicht sofort zu sehen. Vor allem dann wenn er hinter Sockelleisten, unter Fußböden oder hinter Möbeln und Gardinen, hinter Tapeten oder Wandverkleidungen, im Dämmmaterial oder in der Dachkonstruktion in den Wohnräumen wächst. Auch wenn man in den Wohnräumen keinen Schimmelpilz sieht oder geruchlich wahrnimmt, kann ein verdeckter Schimmelpilzbefall vorliegen und gesundheitliche Probleme verursachen.

 

spuerhund1Die gezielte Untersuchung mit einem Schimmelpilz-Spürhund ist oftmals eine effiziente und zerstörungsfreie Methode für ein erfolgreiches Auffinden von verdecktem Schimmelpilzbefall.
Der Einsatz von Schimmelpilz-Spürhunden ist vom Umweltbundesamt (siehe Leitfaden Seite 39, C-1.4 zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen) und vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg als geeignete Methode zur Ortung von Schimmelpilzbefall erwähnt.

 

Der Spürhund zeigt die Quelle des Schimmelpilzgeruchs genau an und es können auch größere Flächen und selbst höher liegende Decken in kurzer Zeit untersucht werden, je nach Leistung des Spürhundes. Der Spürhundführer erkennt schon am Verhalten des Hundes, ob auch außerhalb der anatomischen Reichweite des Suchhundes ein versteckter Schimmelpilzbefall vorhanden ist. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass ein Spürhund nicht auf alle MVOCs (= Geruchsstoffe, die die Schimmelpilze in die Raumluft abgeben) trainiert sein kann.

 

Es ist wichtig, einen sehr erfahrenen Spürhundführer mit einem gut ausgebildeten und im regelmäßigen Training stehenden Schimmelpilz-Suchhund einzusetzen. Alternative Luftkeimmessungen (=Raumluftmessungen) bestimmen die Anzahl der luftgetragenen Schimmelpilze, Sporen, Myzelbruchstücke, und geben so oft nur einen Hinweis darauf, ob ein Schimmelpilzbefall im untersuchten Raum vorhanden ist. Sie liefern aber keine konkreten Hinweise darauf, wo sich im Untersuchungsraum die Schimmelpilzquelle genau befindet. Raumluftmessungen können bei schlecht flugfähigen Schimmelpilzsporen zu Fehlinterpretationen führen. Kontaktieren Sie uns für den Einsatz eines Schimmelspürhundes.