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SCHIMMELPILZE
AM DACHSTUHL


Holzwurmbefall in Kirchen und Orgeln?

Hier kann Ihnen geholfen werden

MYKOTHEK

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LECKAGEORTUNG


Undichtigkeiten in wasserführenden Leitungen oder an Dächern verursachen jährlich immense Kosten und führen meist zu massiven Feuchte- und Schimmelpilzschäden an Gebäuden. Mit modernster Messtechnik und langjähriger Erfahrung bieten wir professionelle Hilfe bei der Ortung von Leckagen an Dächern und Rohrleitungssystemen.

Unser umfangreiches Portfolio moderner Messverfahren erlaubt eine schnelle und annähernd punktgenaue Ortung der Leckage in Abhängigkeit von den baulichen Gegebenheiten und vom vorliegenden Schadensbild:

  • Druckprüfung
  • Tracergas-Verfahren
  • Thermografie
  • Rauchgasverfahren
  • Endoskopie
  • Frequenzanalyse bzw. Elektro-akustische Leckageortung
  • Kanalkamera
  • Färbemittel-Detektion
  • Dielektrisches Feuchtemessverfahren

 

Druckprüfung

Der Druck auf die Leitungen wird erhöht. Über ein auf der Leitung fixiertes Manometer kann Druckverlust festgestellt werden.

 

Tracergas-Verfahren

Leck geschlagene Rohrleitungen werden entleert und mit einem Lecksuchgas (Tracergas) mit leicht erhöhtem Überdruck befüllt. Das Messgas tritt aus der Leckstelle aus und diffundiert selbst durch relativ dichte Bauteile wie Beton, Estrich und Fußbodenbelägen. Es steigt dabei durch die Bausubstanz bis zur Oberfläche in die Raumluft auf. Mit Hilfe eines hochempfindlichen Tracergas-Detektors kann somit die Bruchstelle geortet werden. Der Sensor, der eine selektive Empfindlichkeit für das verwendete Tracergas besitzt, meldet bereits Gasspuren im einstelligen ppm-Bereich (ppm - part per million, z.B. mg/kg). Die Leckstelle kann so eingegrenzt werden.

 

Thermografie

Diese Methode dient zum Sichtbarmachen von Leckagen insbesondere an Warmwasser- und Heizungsleitungen und an undichten Dächern mittels Infrarottechnik. Ein mit der Infrarotkamera erstelltes Wärmebild zeigt die Wärmestrahlungsverteilung des thermografierten Bereiches. Die Thermografiekamera bildet Temperaturen als farbige Bilder ab. Wärmeunterschiede in Materialien zeigen sich im thermografischen Bild als Farbunterschiede. Hierbei entsprechen üblicherweise dunklere Bereiche (blau bis schwarz) den Flächen niedriger Oberflächentemperaturen, die helleren Bereiche (gelb bis weiß) zeigen die Flächen mit den größeren Wärmestrahlung. Das gesamte Temperaturfeld wird im gewählten Messbereich durch eine kontinuierliche Farbskala wiedergegeben. Das Verfahren eignet sich auch zum Aufspüren von Leckagen in Flachdächern. Oder tritt in einer Warmwasserleitung eine Leckage auf und tritt dadurch Warmwasser aus, so erwärmt sich der Bereich um den Rohrbruch stärker als das übrige Baumaterial und zeichnet sich auf dem thermografischen Bild deutlich ab.

 

leckageortung2Rauchgas-Verfahren

Hierbei wird z.B. Rauchgas unter die Abdichtung von Flachdächern geblasen und an Leckagestellen steigt der Rauch auf und das Leck kann so genau geortet werden.

 

Endoskopie

Mit dem Endoskop kann man über Spalten, Ritzen oder gebohrte Löcher in schlecht einsehbare Bereiche, wie in Decken-, Wand-, Boden- oder Dachkonstruktionen hineinsehen.. Ein Endoskop besteht aus einer Kamera, einer Lichtquelle und einem biegsamen Glasfaserkabel, welches die Steuerung von außen ermöglicht. Die Aufnahmen der Kamera können am Bildschirm betrachtet und mögliche Bau- oder Feuchtigkeitsschäden lokalisiert werden.

 

Frequenzanalyse bzw. Elektro-akustische Leckageortung

Mit einem Mikrophon erfolgt die Erfassung von typischen Schallwellen, die bei einer Leckstelle an Wasser- bzw. Heizleitungen auftreten. Leckagegeräusche werden verstärkt, Leckstellen können so oftmals punktgenau geortet werden. Mittels der Frequenzanalyse kann man akustisch Schallwellen orten, die von austretenden Flüssigkeiten verursacht werden und sich von der Schadstelle im Bauteil oder Erdreich bis zur Oberfläche ausbreiten. Bei der Tonfrequenzanalyse wird ein Tonsender an der zu prüfenden Leitung befestigt. Er gibt eine einstellbare Frequenz an die Leitung ab und es entsteht ein elektromagnetisches Feld in der Rohrleitung. Mit Hilfe einer Spule wird dann die Feldintensität gemessen. Die Leckstelle verursacht einen abweichenden Ton. Mit Hilfe eines Geophons kann die Leckstelle genau lokalisiert werden.

 

Kanalkamera

Mit der Kanalkamera können Abwasserrohre auf Leckagen, Verstopfungen etc. befahren und untersucht werden.

 

Färbemittel-Detektion

Insbesondere bei Leckagen an Flachdächern oder Regenwasserabläufen wird diese Technik eingesetzt. Das Natriumsalz des Farbstoffs Fluorescein, Uranin genannt, wird dem künstlichen Regenwasser zugegeben und so kann eindringendes Wasser mit einer UV Lampe sichtbar gemacht werden.

 

Dielektrisches Feuchtemessverfahren

leckageortung1Das dielektrische Messverfahren ist eine zerstörungsfreie Feuchtigkeitsuntersuchung zur Feststellung Feuchtigkeit und Feuchteverteilungen in Baustoffen, z.B. Mauerwerk, Beton, Estrich, Holz, Isolierstoffe usw. Die dielektrische Messung der Materialfeuchte erfolgt indirekt über die Bestimmung der Dielektrizitätskonstante. Erhöhte Feuchtewerte führen zu einer Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit des Bauteils und damit zu einer Zunahme der Dielektrizitätskonstante. Dies geschieht durch eine Kapazitätsmessung über ein hochfrequentes elektrisches Feld, welches das Material störungsfrei durchdringt. Je nach Dielektrikum (Trennmaterial der Kondensatorplatten) ändert sich die Kapazität des Kondensators. D.h. befindet sich m Streufeld des Kondensators Material mit höherem Feuchtegehalt, schlägt sich dieser in einer höheren Dielektrizitätskonstante nieder. Die Kapazität des Kondensators ändert sich ebenso und wird im Messgerät als Gewichtsprozent umgerechnet und angezeigt. Es entstehen durch die Messung am Bauteil keine sichtbaren Schäden, da die Messung nur durch Auflegen des Messkopfes erfolgt. An Wänden kann z.B. ein Raster angelegt werden und die Verteilungen der Feuchtigkeit gemessen werden. Daraus ergibt sich häufig die Ursache der erhöhten Feuchtigkeit.

 

Widerstandsmessung

Die Basis bilden hier zwei Elektroden, die ins Messgut gesteckt werden, und dann wird der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden gemessen. Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser ist ein Maß für die Feuchtigkeit im Material - Je feuchter das Material ist, umso besser wird der Strom geleitet.